die Bond-Spechts in Australien

February 7, 2018

Oh la la - nicht umsonst wird die Great Ocean Road als eine der schönsten Straßenstrecken genannt. 100 km oder so zumeist direkt am Ozean entlang. Geilomat.
Nur die Erholung kommt bei den ewigen auf Achse sein irgendwie etwas zu kurz. Wir wollen jetzt auch mal irgendwo ein paar Tage am Stück bleiben. Das ewige Schlafplatz suchen, auspacken, einpacken, weiter-weiter ist langsam etwas Kräfte- und Nervenzehrend.

February 3, 2018

Von Inverloch kurzer Spontanstopp in so einem ehemaligen Kohleabbaugebiet und Besichtigung der Miene. Luke sollte mal sehen, was richtig harte Arbeit bedeutete. Kann ja nicht schaden ;-)

Dann weiter Nach Philipp Island. Einer von Australiens touristischen Hauptattraktionen. Nicht ohne Grund. Es gibt Koalas und eine der weltgrößten Zwergpinguin-Kolonien.  Die possierlichen Tierchen sind bei Tageslicht im Meer und kommen erst nach Sonnenuntergang zurück an ihren Strand zu ihren Nestern. Da treffen sie auf eine Herrschar Asiaten und andere Touristen, die unter Obhut von Rangern, sich die Pinguinen anschauen. Ein lohnendes Erlebnis.

Noch lohnender ist allerdings die Insel an sich. Von der bekommen die Asiaten aber zum Glück nix mit. Aber wir, aber auch leider nur zwei Tage. Dann hieß es wieder mal: Schnell jetzt, weiter. 

Dann nach Melbourne. Erster Tag: Besuch des Nationalmuseums. Absolutes Highlight:
Die Bilder von Del Kathryn Barton: groß, extrem detailreich und eine unglaublich tolle...

January 29, 2018

Südlich von Sydney gings gleich traumhaft schön weiter. Erst ein großes trockenes Bush-Waldgebiet, dann anschließend sowas wie unser Allgäu und tolle Küstenstraßen. In Jervis Bay nächster Stopp mit wild campen direkt am Meer. Voll schön.  

Der Wald brennt. Krass, das mal live zu erleben...

Von Jervis Bay nach Ulladulla. 
Wunderschön hügelig-sattgrün, wie im Auenland.

In Ulladulla gab´s den Disney Film Trolls nach Sonnenuntergang im Campinplatz-eigenen Open Air Kino. Super Idee und Abend.
Kurzer Ausflug in den Ben Boyd National Park.

 Drei Tage in Eden. Campen direkt am See UND Meer.

Nach Raymond Island Koalas kiekn.
 

Weiter zum Ninety Mile Beach (nach Seaspray). 130 km ununterbrochen Strand mit vorgelagerten Dünen. Schön. Ja, sehr. Und unberührt, aber keineswegs einsam. Denn die Küste ist voll mit fetten Fliegen ("Sandflies", kleinen Kreaturen aus Mordor), die wie aus dem Nichts auftauchen und deren einzigen Lebenssinn zu sein scheint, etwaige Strandbesucher zu stechen. Die Vieche...

January 15, 2018

Dann weiter in die Blue Mountains. Sehr schön da. Sowas wie de Sächsische Schweiz nur mit Urwald und Kängurus und weißen UND schwarzen Kakadus und anderem freundlichem Getier.

Campingplatz mit deutscher Spielgefährtin für Luke nebenan UND haufenweise zutraulichen Kakadus. Tolle Wanderungen und endlich Ruhe und Entspannung. Zweiter (kostenfreier) Campingplatz mit dann sogar mit freilebenden Kängurus.

Dann wollte Papa dem Luke mal zeigen, wie cool man zusammen mit seinem Tretroller Downhill fahren kann. Dreimal gings gut. Beim vierten mal ist der Roller leider im Boden eingesackt und wir vornüber voll auf die Fresse. Zum Glück nur Schürfwunden.

Da stellt sich doch die berechtigte Frage: Muss ein Mann mit 43 Jahren noch so einen unvernünftigen Quatsch mit seinem Sohn machen? Ich denke ja. Yvonne war sich unschlüssig, tendierte aber eher zu einem Nein. Luke will seid dem nicht mehr mit Papa gemeinsam Rollern ;-)

January 12, 2018

Am ersten Tag sind wir bis mittags am Meer rumgelaufen und durften dann – endlich – in unser schickes Hotelzimmer ganz oben mit nettem Blick. UND: Drei verschiedenen Kissen (in jeweils anderen Härtegraden und Füllungen zur Auswahl - nicht schlecht!).

Die folgenden drei Ankommentage waren echt anstrengend. Yvonne hatte den Virus dann auch abbekommen und pendelte eine Nacht lang im Halbstundentakt von Bett zum Klo. Und Luke war ab Nachts um 1:30 ausgeschlafen und wollte spielen. GEIL!

Aber Sydney und insbesondere Coogee sind einfach nur toll. Und der Australier eine echte Frohnatur, der stets und ständig bereit für ein kleines Schwätzchen ist (und dies auch tut). Die Leute bedanken sich gar beim Aussteigen aus dem Bus beim Fahrer. Eine super nette Geste. Wie wohl Berliner Busfahrer reagieren würden, wenn man sich bei Ihnen für die gute Fahrt bedankt?

Die ganze Stadt streckt sich am Wasser entlang. Überall tolle Häuser und Wohnungen mit Wasserblick. In der Innenstadt nette Gegenden mit klein...

January 9, 2018

Im süß piefigen immer-noch-Hauptstadt-Flughafen Tegel Abschied von den lieben Verwandten und dann über London im A380 mit 850 Mitreisenden zack ab nach Dubai.

Und gleich die erste Quizfrage, bevor´s mit den Erlebnissen losgeht: 1990 starten US-Fluggesellschaften mit einem Rauchverbot in Flugzeugen. Seit 1999 darf auf KEINEN Flügen mehr geraucht werden. Wissen wir. In Flugzeugtoiletten durfte überhaupt noch NIE geraucht werden. Warum wohl gibt es HEUTE im A380 in den Toilettentüren innen (und kaum sichtbar) kleine Aschenbecher zum Ausklappen? Hinweis: Der A380 ging 2007 an den Start, einer Zeit, in der Rauchen ECHT KEIN kein Thema mehr war. Na? Wer weiß es?

Ich fragte selbiges einen netten Steward. Seine spannende These: Der Franzose habe das Flugzeug konstruiert. Und als alte, toujours legere Rauchernation (ich sage nur Gitanes Maïs) habe der Franzose halt – klein und versteckt – dies Relikt an alte Zeiten mithineinkonstruiert.  

Klingt plausibel. Bei solchen Großprojekten schaut man...

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